17./18. Jahrhundert

ausgebrannt Häuser

1620 wird der Friedhof an der Stadtkirche, die aus dem 11./12. Jahrhundert stammen soll, geschlossen. Der neue Gottesacker befindet sich an der Mühlenstraße

1618-1648 Dreißigjähriger Krieg:

1626 sterben 496 Bürger an der Pest, 1636 sind es 346

1636 wird Mittwoch vor Palmarum die Stadt total geplündert

am 30. Juni und 1. Juli 1643 wird um Schloss und Burg gekämpft
am Ende des Krieges sind 37 Häuser und Höfe verwüstet, die Feldflur ist verwildert, die angerichteten Schäden kann niemand genau beziffern, Wegeleben kommt mit dem Bistum Halberstadt zum Kurfürstentum Brandenburg

1664 brennen am 12. August 110 Häuser und Höfe ab, 1713: 50 Häuser,

1714 ebenso 3 Häuser, 1784 sind es 70 Häuser mit Nebengebäuden und eine Frau,

1909 brennen sieben Häuser auf der Reihe

1704 stirbt Adam August v. Hoym ohne Erben. Schloss und Gut Wegeleben fallen als erledigte Lehen an den Kurfürsten bzw. König

1722 entsteht im ehem. Schweinegarten eine Siedlung von zunächst 12 Grundstücken, "Kamp" genannt

1724 besteht die Stadtmauer noch vollständig

1744 erhält Prinz Karl v. Preußen von seinem Bruder, König Friedrich II., das ehem. Rittergut v. Neindorf als Lehen. 1762, nach seinem Tode, erhält es Prinz Heinrich, Pächter ist der Amtsrat Walther

1766 verkauft Friedrich v. Ditfhurt des Stammgut der Familie in Wegeleben an Joh. Just v. Windheim in Wernigerode

1780 wird hier der ev. Theologe und Dichter Friedrich August Hergetius geboren

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