16.-18. Jahrhundert

Der Dreißigjährige Krieg wütete auch in Deesdorf
1625 gelangten die Heerscharen in das Dorf, quartierten sich ein, hausten 1626 fürchterlich, 3 Jahre lang
Die Bauern hatten kein Stück Vieh im Stall, sie wurden völlig ausgeplündert
Viele Dorfbewohner sollen sich im Hakel Unterschlupf gesucht haben
1628 Soldaten haben die Schule und Schulscheune angezündet und aus der Kirche Stühle und Bänke rausgerissen und ebenfalls verbrannt
1662 Die Schule wird gebaut (So wie sie jetzt ist)
heute: Dorfgemeinschaftshaus - Hausinschriften an Häusern, die aus dem 17. Jahrhundert stammen sind noch vorhanden
1883 "Trichinose" eine furchtbare Krankheit forderte viele Opfer
Ein Fleischer hatte gehacktes Schweinefleisch verkauft, auch in Emersleben und Nienhagen. Warscheinlich war die polizeiliche Fleischbeschau ausgeblieben. 49 Personen erkrankt, 10 starben
1885 wird der Straßenbau von Gröningen über Deesdorf nach Wegeleben angefangen
Zu dieser Zeit hat Deesdorf 417 Einwohner.
1889 Diphtherieepidemie grassiert in Deesdorf
17. Mai großer Wolkenbruch auf dem Speckberg, Wassermassen stürzten durch die Äcker, rissen eine 10-15 m Gartenmauer ein und strömten zur Bode.
1889 wurde auch die Mittelstraße gepflastert
1893 wurde der Bohlenbelag der Bodebrücke erneuert

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