15. Jahrhundert

1500 wird das Gasthaus "Schwarzer Adler" (Raths-Krug) erbaut, 1783 erfolgt der Neuaufbau, 1877 wird der Saal angebaut.

1546 leisten die Harslebener beim Löschen des großen Schloßbrandes in Blankenburg "gute Dienste" und bekommen dafür 345 Waldmorgen im Wienröder Forst geschenkt (Beginn der "Holzgemeine").

1561 wird durch das Domcapitel das Dompropsteiliche Amt im Amttor erbaut, 1610 wird die Amtsscheune gebaut.

1563 wird das Pfarrhaus in der Oberpfarre erbaut, wahrscheinlich wurde es im Dreißigjährigen Krieg zerstört, 1657 geschieht der Wiederaufbau, 1994 bis 1995 werden umfangreiche Sanierungsarbeiten vorgenommen.

1564 leben im Flecken Harsleben 130 Hauswirte. Das Dorf ist von den 6 zur Dompropstei Halberstadt gehörenden Dörfern das größte (Ströbeck 66, Vogelsdorf 55, Aspenstedt 43, Rocklum 40, Huy- Neinstedt 23 Hauswirte).

1568 zeichnet der Italiener Giovanni Crigingero in einer Landkarte Harsleben als Oppidum (Stadt oder Landstadt) ein. Die Legende dieser Karte unterscheidet deutlich zwischen Oppida (Städte) und pagos (Dörfer).

Die Harslebener besitzen zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine eigene Gemeindeordnung nebst Strafgesetzbuch die an städtische Verwaltungsordnungen damaliger Zeiten erinnern.

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