09.-14. Jahrhundert

919 wurde Sachsenkönig Heinrich deutscher König. Quedlinburg wurde Residenz und eine Metropole des Reiches. Wichtige Heerstrassen nach Norden, Westen und Osten verlaufen in unserer Gegend.

1092 wurde Markgraf Ekbert von Braunschweig von den Quedlinburgern in der braunschweigischen Mühle zu Rodersdorf (am Zusammenfluss von Bode und Selke) überfallen und getötet.

1259 übereignete die Äbtissin Gertrud von Quedlinburg dem Hospital S. Spiritus in Quedlinburg 1 Hufe Land in Rodersdorf.

1288 am Tage Michaelis (29. September) verschrieb Thiderich von Rodersdorf, Canonicus des Klosters Hamersleben, diesem Kloster einen halben Hof zu Wegersleben und eine Hufe Land daselbst.

1301 wurde im Krieg zwischen Bistum und Anhaltinern unser Nachbarort Hohen Wedderstedt mit der Eulenburg zerstört. Es befand sich am Rodersdorfer Grasweg in Richtung Ditfurt, in der Nähe des heutigen Fliederwäldchens.

1312 wurde in einer Urkunde des Erbschenken des Fürstentums Braunschweig, Jordanus (Ritter von Neindorp) ... dieser als Testus genannt: Dominus Thiderich de RODERSDORP quondam prepositus in Hamersleve... (vormals Probst in Hamersleben)...

1320 übereignete Herzog Otto von Braunschweig dem Kloster Adersleben 2,5 Hufen Land in Rodersdorf.

1323 bestätigte der Rat von Quedlinburg den Verkauf einer Hufe Land in Rodersdorf von Seiten des Hospitals S. Spiritus an das Kloster Adersleben.

Bis 1368 gehörte Rodersdorf zum Dingstuhl in Weddersleben.

Seit 1368 zinsten die Einwohner Rodersdorfs an die Inhaber der Domburg im Hakel.

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